Der Garten im Juni 2020

Der Juni ist Blattlauszeit! Blattläuse schädigen nicht nur durch ihre Saugtätigkeit, sondern übertragen mit ihrem Speichel auch Viruskrankheiten bei Pflanzen. Wer Blattläuse in Schach halten möchte, sollte Nützlinge wie Florfliegen und Marienkäfer fördern und nicht zu stickstoffreich düngen. Zu viel Stickstoff führt zu weichem  Pflanzengewebe, das bei Blattläusen besonders beliebt ist. Sind die Läuse erst einmal da, können sie mit der Hand abgestreift, mit einem Wasserstrahl weggespritzt oder Blätter mit großen Läuse-Kolonien einfach ganz entfernt werden.

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Juni ist Erdbeerzeit:

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Es gibt auch Tipps zum Schnitt der Rosen nach der ersten Blüte.

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Den gesamten Tipp könnt ihr beim BDG nachlesen. 

Der Garten im März (2018)

zwiebel-iUnansehnliche, vermooste Rasenflächen können mit ein paar Tricks frühjahrsfit gemacht werden. Nach dem ersten Schnitt wird vertikutiert, danach gesiebte Komposterde aufgestreut, die mit Quarzsand im Verhältnis eins zu drei vermischt wurde. Das fördert die Durchlüftung und verringert das Mooswachstum. Nehmen Wildkräuter wie Gänseblümchen oder Gundermann überhand: Nicht zur Chemie greifen! Die Devise lautet: Mit organischem Langzeitdünger düngen, düngen, düngen. Dann werden die Wildkräuter durch die kräftig wachsenden Rasengräser verdrängt.

Weitere Themen sind: Zwiebelraritäten in das Saatbett, Aus für die Johannisbeer-Gallmilbe, Sommerblumensaat ins Frühbeet, Blühstart auf Balkonien