Der Garten im Dezember

Ein lebender Weihnachtsbaum ist kein Akt des Naturschutzes. Solche Bäume überleben selten, denn sie werden wenige Wochen vor Weihnachten mit viel zu wenig Wurzeln ausgestochen, kommen von der Kälte ins überheizte Zimmer, beginnen dort zu treiben und landen drei Wochen später wieder im Freien. Das überlebt kein Baum. Und wenn doch: Viel zu schnell wird der niedliche Weihnachtsbaum zum riesigen Waldbaum und somit zum Problem im Kleingarten. Geschlagene Weihnachtsbäume von der Plantage sind die bessere Alternative.

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Weitere Tipps u.a. zu Rhabarber Baumschnitt und Ziersträuchern findet ihr hier beim Bund Deutscher Gartenfreunde.

 

Malvenrost an Stockrosen

Stockrosen (Alcea rosea) sind prinzipiell pflegeleicht und anspruchslos. Sie widerstehen den meisten Pflanzenkrankheiten. Allerdings kann Malvenrost auftreten. Das ist eine Pilzkrankheit, die nicht nur unschön aussieht, sondern zum Absterben der Blätter und Stängel führen kann. Über herabgefallene Blätter breitet sich der Malvenrost weiter aus. Bevor Sie den Pilz mit biologischen oder chemischen Mitteln bekämpfen können, gilt es ihn erst einmal zu erkennen.

Stockrose / Alcea rosea / Hollyhook

„Stockrose / Alcea rosea / Hollyhock“ by Marcel André Briefs is licensed under CC BY-NC-SA 2.0 

Den Tipp findet ihr hier

Vorgestellt: Die Malerblume

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Von Rob HilleEigenes Werk, Gemeinfrei, Link

Die Malerblume oder auch Kokardenblume gehört der Gattung Gaillardia an. Erstmals beschrieben wurden die Pflanzen von Auguste Denis Fougeroux de Bondaroy. Der französische Botaniker lebte Mitte des 18. Jahrhunderts in Paris und hat mehrere botanische Werke veröffentlicht.

Ausführliche Informationen findet ihr hier.

Der Garten im Juni 2019

Kernobst ausdünnen
Manuelles Ausdünnen bei Kernobst fördert die Fruchtqualität. Trotz Junifalls ist der Fruchtansatz oft so hoch, dass die Gehölze die sortentypische Fruchtgröße nicht erreichen. Bei kleineren Baumformen kann man leicht eingreifen und einen Teil der Früchte per Hand ausdünnen. Das geschieht, wenn die Früchte etwa haselnussgroß sind. Je Fruchtstand wird nur eine Frucht – die so genannte Terminalfrucht oder „Königsfrucht“ belassen. Sie ist in der Regel die größte und gesündeste. Beim Ausdünnen darf die Stielbasis der verbleibenden Früchte nicht verletzt werden. Auch bei Steinobst, wie Pfirsich und Aprikose ist das Ausdünnen sehr ratsam.

Diesen und andere Tipps für den Juni findet ihr beim Bund Deutscher Gartenfreunde.

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Der Garten im April 2019

Ab April werden Insekten und Spinnentiere im Garten mobil – und mit ihnen viele Schädlinge. Achten Sie auf Blattläuse und Raupen. Der Erstbefall an Gehölzen kann mechanisch, also mit der Hand oder einem Wasserstrahl, entfernt werden. Um die biologische Bekämpfung zu unterstützen, können mit Holzwolle gefüllte Blumentöpfe verkehrt herum in die Gehölze gehängt werden – für Ohrwürmer! Die nachtaktiven Tiere leben räuberisch und nutzen die künstlichen Tagesverstecke gern.

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Weitere Informationen beim Bundesverband deutscher Gartenfreunde